Susanne Böttcher, die stellvertretende Schulleiterin, dankte in ihrer die stilvolle Feierstunde abschließenden Rede dem Abiturjahrgang. Sie attestierte ihm mit einer Abiturdurchschnittsnote von 2,6 dasselbe Ergebnis, das in diesem Jahr auch auf den Gymnasien von Nordrhein-Westfalen erzielt wurde. Außerdem wies sie in Anlehnung an Erich Kästner und dessen Überlegungen zur Schule darauf hin, dass es gerade nicht die Aufgabe einer Bildungseinrichtung sein könne, genormte Menschen hervorzubringen. Die Individualität eines jeden Einzelnen müsse gefördert und zur Entfaltung gebracht werden. Sie gab der Hoffnung Ausdruck, dass sich die Studierenden auch in der Zukunft gerne an die Zeit auf dem Kolleg erinnern und z.B. nach dem Gewinn des Nobelpreises die dortige Arbeit unterstützen. 

Dachmodell und Spende


Die erste Probe aufs Exempel wurde bereits während der Verabschiedung der Abiturklasse geliefert: Da die Schule durch notwendige Dacharbeiten in der jüngsten Vergangenheit einen erhöhten Finanzbedarf hatte, überreichte Christoph Steinkamp im Namen seines Jahrgangs eine Spende in Höhe von 150 €.
Die glücklichen Abiturienten sind: Lars Henrik Averbeck, Stafanie Barsch, Bastian Beyer, Joachim Bickhofe, Christian Bolte, Julia Fahnenstein, Sergej Fries, Julian Heitjan, Irina Lachenmaier, Jonas Lick, Christopher David Lietmeyer, Alexander Neumann, Christian Neumann, Christoph Niehoff, Andreas Ridder, Tatjana Schlender, Janine Schmidt, Ingo Schmitz, Carina Siebelmeyer. Bernd Singh, Christoph Cornelius Steinkamp, Patrick Stiegemeyer, Kathrin Tholemeyer-Nöring, Juri Weinberger, Robin Kenneth White, Patricia Zemella. Die begehrte 1 vor dem Komma hatten diesmal fünf Studierende: Christian Neumann (1,3), Joachim Bickhofe (1,4), Lars Henrik Averbecke und Sergej Fries (jeweils 1,8) und Bastian Beyer (1,9), ausschließlich Männer, ganz gegen den sonstigen Trend, wie die stellvertretende Schulleiterin Susanne Böttcher anmerkte.
Text: Bernd Lobgesang, Fotos: Hupsy