Studierende des Studienkollegs Mettingen

Warum ist die Mehrehe im Islam erlaubt? Diesen und anderen Fragen stellten sich in der vergangenen Woche 150 Studierende des Comenius-Kollegs in verschiedenen Arbeitsgruppen. Unter dem Motto:“ Eine Welt für alle – Konsequenz für unser Handeln“ setzten sie sich während der jedes Semester durchgeführten Eine-Welt-Tage intensiv mit den Problemherden in aller Welt auseinander. Jetzt stellen sie ihre Ergebnisse im Plenum vor.

Präsentation der Ergebnisse der 3-tägigen Veranstaltung

Schulleiter Pater Osmar Gogolok lobte die kreative Atmosphäre, in der die jungen Leute drei Tage lang recherchiert und diskutiert hatten. So hatten alle gespannt den Vortrag von Stefan Hüsing verfolgt. Der gelernte Krankenpfleger ist ein Jahr lang unterwegs gewesen, hat in Krankenhäusern in Israel und Bolivien sowie in einer Gesundheitsstation in Guatemala mitgearbeitet. Während der Eine –Welt – Tage berichtete der 30-Jährige von seinen Erfahrungen. Er wollte den Kommilitonen die andern Länder näher bringen, ihnen deutlich machen, dass materiell arme Länder reich an Kultur seien.

Vorführung der der brasilianischen Kampfkunst Capoiera

Weitere Arbeitsgruppen beschäftigten sich mit den Rechten der Menschen im Allgemeinen und denen der Frauen im Besonderen, mit der internationalen Verschuldung und der Energieversorgung, mit globalem Lernen und Journalismus und Medienarbeit. Eine Modenschau für „Faire-Trade-Mode“ stand bei der Präsentation der Ergebnisse ebenso auf dem Programm wie ein Vorführung der der brasilianischen Kampfkunst Capoiera und eines selbst gedrehten Filmes zum Thema Verschuldung sowie das Lieb „Gimme Hope Jo’anna“, das die Gruppe, dich sich mit Südafrika beschäftigt hatte, präsentierte. Auf Nachhaltigkeit setzten die Studierenden, die sich das Thema Energieversorgung vorgenommen hatten. Sie möchten nach den Herbstferien am Kolleg eine Energiespargruppe einrichten, so erklärten sie

Arbeitsgruppe zu einem Themenbereich

Mit im Boot war auch der Eine-Welt-Laden, der in der Halle des Comenius-Kollegs seineProdukte präsentierte und sehr erfolgreich verkaufte. Eine Erfahrung, die Elke Varnskühler, die den Laden an der Breiten Straße zusammen mit andern betreut, nicht neu ist. „Wenn wir rausgehen, haben wir immer eine große Nachfrage“, freute sie sich über eine gute Resonanz.