Wir, die Studierenden des W-Kurses am Comenius- Kolleg, hatten am Ende des 1.Semesters einen besonderen Schultag, weil wir, anstatt VWL-Unterricht im Klassenraum zu haben, den Sitz eines Mettinger Unternehmens, Hof Alutec, besuchten. Wir sind mit dem Fahrrad dahin gefahren und brauchten etwa 20 Minuten für den Hinweg.

Als wir ankamen, wurden wir mit dem Slogan „Heisser Scheiss“ begrüßt, der auf der Wand am Eingang stand. Dadurch bekamen alle schon von Anfang an einen positiven Eindruck von der Firma. Ich erwartete junge und entspannte Mitarbeiter.

Unser Führer, der Vertriebsleiter Dennis Klostermann, empfing uns freundlich und zeigte uns eine kleine Power-Point-Präsentation über die Firma, wodurch wir vieles gelernt haben. Hof Alutec ist ein Hersteller von Traversenstücken aus Aluminium, die vor allem beim Bau von Bühnen auf Konzerten verwendet werden. Außerdem machen sie auch andere Projekte, wie z.B. die LED-Wand in der Allianz-Arena.

Sie bieten auch ein Duales Studium und eine Ausbildung an und haben Interesse an Leuten, die mögliche Mitarbeiter für die Firma in der Zukunft sind. Gesucht werden vor allem Handwerker, die in der Produktion arbeiten würden. Die meisten ihrer Vorprodukte kommen aus China, Tschechien und Polen, auch wegen des Mangels an Fachkräften in Deutschland. In letzter Zeit hat es einen großen Wandel in der Zusammensetzung der Beschäftigten gegeben. Früher haben die meisten der Mitarbeiter in der Produktion gearbeitet und weniger Leute im Vertrieb. Das sieht heutzutage umgekehrt aus, da die große Mehrheit heutzutage für den Vertrieb und ähnliche Bereiche arbeitet, 25 gegenüber 10 in der Produktion.

Am Ende haben wir noch die verschiedenen Abteilungen des Unternehmens kennengelernt.

Ich fand den Besuch in der Firma sehr Interessent, und habe mein Wissen über die Situation deutscher Firmen vergrößert und z.B. mitbekommen, dass es heutzutage sehr schwierig ist, Beschäftigte für das Handwerk zu finden.

Außerdem gibt es sehr viele mittelständische Unternehmen in Deutschland, die besonders wichtig für die Wirtschaft sind. Sie müssen immer innovativ und flexibel sein, um auf dem Markt zu bestehen.

Durch den Ausflug haben wir gesehen, wie einige Sachen, die wir gelernt haben, in der Realität sind, was im Unterrichtsraum allein nicht möglich gewesen wäre. Er war für mich besonders wichtig und machte das Lernen sehr spannend.

W-Kurs: Luiza