Für etwa 110 Studierende des Comenius- und Studienkollegs ist die Schulzeit vorbei. In der Aula der Schule wurden elf Abiturzeugnisse und etwa 100 Zeugnisse über die Feststellungsprüfung während einer Feierstunde verteilt.

Am Comenius-Kolleg wurden elf Abiturzeugnisse ausgehändigt sowie rund 100 Zeugnisse über die Feststellungsprüfung.

 

Viele Familienangehörige und Freunde der Absolventen, aber auch die Studierenden der übrigen Semester waren an dem großen Tag dabei.

Wieder einmal reichte der Platz in der Aula kaum aus, sodass einige Teilnehmer an der Feierstunde stehen mussten. Sie alle nahmen Anteil an den Dankesworten, die die Studierenden an die Lehrer richteten, aber auch an den Worten des Schulleiters Thorsten Bahlmann.

Die Studierenden erinnerten mit ihren Worten an ihre Anfänge am Kolleg, erzählten von Gesprächen mit Lehrern und miteinander sowie von Erfahrungen, die sie während ihrer Zeit am Kolleg gemacht hatten. So seien sie zwar keine „typischen pubertären Teenager“ mehr, dies habe ihre Haltung zum Schulbesuch positiv beeinflusst. Trotzdem hätten sich auch einige Verhaltensweisen aus der jugendlichen Schulbesuchszeit während des Besuchs des Kollegs wieder durchgesetzt.

Die Musikgruppe unter Leitung von Reinhild Veerkamp trug die positiven Gedanken der Studierenden weiter und präsentierte mit „Alles was zählt“ von Namika einen echten Ohrwurm.

An dieses Lied knüpfte der Schulleiter Thorsten Bahlmann in seiner Rede an. Er stellte die Frage, ob wirklich alle wichtigen Dinge im Leben durch Zahlen ausgedrückt werden könnten, und kam zu dem Ergebnis, dass es auch Wichtigeres gebe. So komme es im Comenius-Kolleg nicht allein auf die Leistungen an, die sich durch konkrete Noten abbilden lassen. Vielmehr gehe es auch um das positive Miteinander, um Verständnis und Hilfsbereitschaft. Diese Werte ließen sich nicht durch Kennzahlen ausdrücken.

Drei Absolventen des Comenius-Kollegs ist es gelungen, einen der begehrten Einser-Durchschnitte auf dem Abiturzeugnis zu erlangen. Diese sind der beste des Semesters, Johannes Rusert (1,2), Alexej Klippenstein (1,6) sowie Jan-Peter Brüggemeyer (1,9).

Aufseiten des Studienkollegs wurden viele weitere Zeugnisse über die Feststellungsprüfungen mit einem Durchschnittswert mit einer Eins vor dem Komma vergeben. Ihre Zeugnisse erhielten sie aus den Händen von Marion Finkmann (Beratungslehrerin des 6. Semesters) oder Klaus Menkhaus (Beratungslehrer des T2- und G2-Kurses) und Gaby Amshoff (Beratungslehrerin der M2-Kurse) sowie des Schulleiters Thorsten Bahlmann.

Passend zu den Worten, die der Schulleiter an die Teilnehmer gerichtet hatte, wurden einige Ehrenamtszeugnisse ausgestellt, mit denen den Studierenden für ihre Mitarbeit in der Musikgruppe, im Eine-Welt-Arbeitskreis, in der Tanzgruppe oder für andere engagierte Mitarbeit in der Schule ausgezeichnet wurden. Und diese Mitarbeit sei eben von unschätzbarem – oder mit Namikas Worten „unzählbarem“ – Wert.

 

Text: Ibbenbürener Volkszeitung vom 20.12.2018

Foto: Sarah Kleine-Katthöfer