Studierende können Exemplare gegen eine Spende bekommen

METTINGEN. Daniela Hoffmann hat sich an die Kontakteinschränkungen wegen der Corona-Pandemie gehalten. Die Studentin des Studienkollegs am Mettinger Comenius-Kollegs ist zu Hause geblieben. Und sie hat die Wochen ohne Präsenzunterricht für einen guten Zweck genutzt: Etwa 100 Masken hat die Studentin genäht und zum Teil auch verziert, die Designs sind sehr vielfältig und kreativ.

Passend zur Wiederaufnahme des Unterrichts vergangene Woche am Mittwoch hat sie diese an das Comenius-Kolleg gespendet. Das teilt das Kolleg in einer Presse-Information mit. Dafür bedankte sich Schulleiter Thorsten Bahlmann bei Daniela Hoffmann. „Es freut mich sehr, dass du an die Schule gedacht hast“, sagte Bahlmann. Die Masken-Spende war eine hervorragende Idee und sei genau im richtigen Augenblick: Denn auf dem Gelände des Comenius-Kollegs und in den Gebäuden herrscht eine Masken-Pflicht.

Jetzt können sich alle, die nicht so gut nähen können wie Daniela Hoffmann, bei Claudia Stroth im Sekretariat des Studienkollegs mit einer waschbaren Mund-Nasen-Maske versorgen. Dort werden sie gegen eine Spende abgegeben. Daniela Hoffmann hatte auch einen Vorschlag, was mit dem gespendeten Geld passieren soll: Sie möchte, dass es der Schule zugutekommt, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Studentin Daniela Hoffmann (Mitte) hat Mund- und Nasenmasken für das Comenius-Kolleg genäht. Sie sind im Sekretariat bei Claudia Stroth (l.) erhältlich. Schulleiter Thorsten Bahlmann danke Daniela Hoffmann für ihr Engagement.

Seit vergangenem Mittwoch kommen die Studierenden des Comenius-Kollegs zum Unterricht auch in die Schule. Sie werden wochenweise in Gruppen aufgeteilt nach Studienkollegiaten und Weiterbildungskollegiaten, außerdem werden die großen Lerngruppen halbiert, sodass sich immer nur wenige Studierende gleichzeitig in einem Raum aufhalten. Diejenigen Studierenden, die keinen Präsenzunterricht haben, werden wie in den vergangenen Wochen online mit Aufgaben versorgt.

(IVZ vom 20.07.2020)