Im „Nível Elementar A“ stehen drei Unterrichtseinheiten auf dem Programm:
1. Conversação/Composição – 2. Laboratório – 3. Língua Portuguesa
Die Unterrichtsstunden im Laboratôrio waren sehr mühsam und äußerst langweilig. Zwei Stunden saß man vor Kassettenrekorder und Arbeitsblatt und versuchte, so perfekt wie möglich die verschiedensten portugiesischen Laute auszusprechen. Meine Lehrerin und ich stritten uns oft über das rollende „R“, weil sie mir nicht glauben wollte, dass ich dieses „R“ nicht beherrsche. Nach jeder Einheit gab es eine Pause von 10 – 15 Minuten, die jeder Lehrer scheinbar selbst bestimmen konnte. Dr. Antônio Ralha bestimmte meistens eine fünfminütige Pause in einer zweistündigen Unterrichtseinheit.
Etwa ein Mal pro Woche, meistens am Wochenende, organisierte die „Faculdade de Letras“ Ausflüge und Besichtigungen rund um Coimbra. Diese sind umsonst und die Teilnahme ist keine Pflicht. Ich selbst war mit der Gruppe am Strand in Figueira da Foz, auf einem Folkloreabend und in einigen kleinen Dörfern in den Bergen. 
Es war immer gut organisiert und hat Spaß gemacht. Außerdem lernte ich so viele neue Menschen kennen, zu denen ich immer noch Kontakt pflege. Am Ende des Kurses kann man dann noch eine Abschlussprüfung belegen, die im „Nível Elementar A“ überhaupt nicht schwer sein soll. Ich habe sie nicht gemacht und Geld gespart.
Im Großen und Ganzen hat mir dieser Sprachkurs sehr viel Spaß gemacht und meine Sprachkenntnisse enorm erweitert. Ich würde es auf jeden Fall wiederholen. Allerdings habe ich mich völlig falsch eingestuft gefühlt. Wer Lust auf so einen Sprachkurs hat und neue Erfahrungen sammeln möchte, der wird bestimmt in Coimbra nicht enttäuscht werden.“