„Andiamo a Roma“

Kursfahrt des Soziologie-Grundkurses ins wunderschöne Rom

Wer alles dabei war? Genau das soll hier erläutert werden. Denn vor unserer Fahrt nach Rom wussten wir zwar, wer mitfahren würde, aber wer diese Personen wirklich sind und was sie ausmacht, das ist uns erst nach Rom richtig bewusst geworden.

Am Tag der Abreise, quasi direkt nach den Sommerferien, packten Otto-Pablo Eppe, Stefanie Holtz, Sebastian Hagemann, Emine Kaplan, Marcello Laveneziana, Mario-Michael Ottaiano, Sarah Schmidt, Janine Schwarz und Franz-Josef Röhr ihre sieben Sachen und machten sich auf nach Rom.

Der IC, auf den wir an den Osnabrücker und Münsteraner Hauptbahnhöfen aufsprangen, brachte uns direkt zum Düsseldorfer Flughafen. Dort ging es, wie sollte es anders sein, natürlich etwas chaotisch zu. Denn beinahe hätten wir Emine zurücklassen müssen, da auf mysteriöse Art und Weise ihr Ticket abhandengekommen war. Glücklicherweise tauchte es nach langem und ausgiebigen Suchen wohlbehalten wieder auf.

Nachdem wir kurze Zeit später unseren Empfangsschalter erreicht und unsere Tickets abgestempelt hatten, konnte es endlich losgehen mit unserer großen Fahrt. An Bord des Fliegers hatten wir viel Platz, da der Flug nicht ganz ausgebucht war, so dass einige sogar eine komplette Sitzreihe für sich alleine hatten. Das Bordessen fiel leider etwas spärlich aus, weshalb wir auf unsere, in weiser Voraussicht eingepackten,  Notrationen zurückgreifen mussten.

Kurz nach unserer Landung begrüßte uns unerwartet ein starker romanischer Regenschauer, der uns teilweise ziemlich durchnässte. Zum Glück  warteten am Flughafenausgang bereits zwei Männer auf uns, die uns in ihren Limousinen trocken und hupend zum Hotel „Repubblica“ bringen sollten.

Die folgenden Tage waren zwar sehr anstrengend, dafür aber einfach grandios. Nach den monsunartigen Regenfällen am Ankunftstag strahlte die Sonne umso mehr. Wir besuchten, wie geplant, vielerlei Kulturstätten und Sehenswürdigkeiten. Zum Beispiel durchschritten wir das Tor, welches den Weg zum „Garten Eden“ eröffnet, in dem auch dieses Foto entstanden ist.

Ferner besichtigten wir auch die „Fontana di Trevi“, an der natürlich jeder und jede behauptete, nur eine Münze über die Schulter hineingeworfen zu haben. Ob das wirklich zutrifft, werden wir wahrscheinlich nie genau erfahren.

Wie es sich gehört, waren wir natürlich auch am „Mund der Weisheit“, an dem wir nur knapp dem Verlust unserer Hände entkamen. Einer der schönsten Orte Roms war selbstverständlich „die Liebespagode“, an der sich verliebte Pärchen treffen können. Leider war unser Zeitplan so straff, dass wir keine Zeit hatten, dieses Plätzchen auf seine Tauglichkeit zu testen.

Eine wunderbare Einrichtung waren ebenfalls die zahlreichen altrömischen Trinkbrunnen, die an fast jeder Ecke zu finden waren und an denen man sich kostenfrei bedienen konnte. Sie halfen uns durch die teilweise sehr anstrengenden Stunden, in denen wir uns den Weg durch das historische Rom bahnten.

Jeder und jede von uns hielt während der Kursfahrt mindestens ein Referat zu einer historischen Gegebenheit bzw. einem historischen Bauwerk, so dass wir unsere Stadtführung durch Rom von Anfang an selbst planten, organisierten und durchführten. Das war wirklich eine tolle Erfahrung. Trotz aller „Arbeit“ während unseres Kurzurlaubs durfte natürlich auch ein wenig Freizeit nicht fehlen. Dazu besuchten wir z.B. den wunderschönen römischen Park, der in der Nähe der „Piazza del Popolo“ liegt.

Insgesamt hatten wir wirklich eine Menge Spaß an den Tagen in Rom, die auch abends nie direkt zu Ende waren. Um die gemeinsamen Stunden ausklingen zu lassen, versammelten wir uns zu späterer Stunde immer, um in den Gaststätten Roms einzukehren und uns dort nach Strich und Faden mit den Köstlichkeiten Italiens zu versorgen. Auch das ein oder andere Weinchen durch dabei natürlich nicht fehlen.

Fantastische Stunden, die, wie die gesamte Reise an sich, leider viel zu schnell vergingen, verbrachten wir auch am Strand, den einige von uns am letzten Tag unserer Romfahrt besuchten.

Schließlich führte uns unser Weg wieder nach Hause. Auch für Franjo, der quasi nach jeder Romfahrt etwas sentimental gen Rom schaut, sei diese Fahrt eine ganz besondere gewesen. An sich wollten wir alle das fünfte Semester wiederholen, um erneut die Chance zu haben, mit unserem Soziologie-Grundkurs nach Rom zu fahren, was sich jedoch leider nicht realisieren ließ. Auf jeden Fall würden wir gern zurückkehren zu dir … Roma … Du hast uns verzaubert … auf Bald …

Vielen, vielen Dank an dieser Stelle auch an Franjo und natürlich auch an den gesamten Soziologie-Grundkurs, der die Fahrt zu einer wirklich aufregenden, wunderschönen und leider viel zu kurzen Reise machte, die uns alle einander  deutlich näher gebracht hat. Wir würden sie jederzeit mit euch wiederholen.

Danke Leute. Viele Grüße

Janine & Mario