Berlin-Exkursion

des Geschichtskurses G2 (Studienkolleg) mit unserem Lehrer Franjo Röhr.

Von Anfang an bekamen wir eine Überraschung nach der anderen geboten. So einfach zu erreichen war das „dicke B“ in der Tat nicht, aber nachdem wir die Hindernisse auf dem Weg geschickt umfahren haben (die Strecke Hannover – Berlin war wieder mal gesperrt, deshalb sind wir kurz entschlossen weiter über Hamburg nach Berlin gefahren), erreichten wir schließlich den größten und interessantesten Bahnhof Deutschlands.


                                          Bahnhof Berlin

Unsere Gruppe erlebte die kulturelle Vielfalt, welche Berlin bietet. Wir sind durch die Zeit gelaufen; von der Antike (im Pergamon-Museum) bis zur Klassischen Moderne (im Bauhaus- Archiv) und kreuz und quer über die Berliner Geschichte gefahren (wörtlich). Spannend war die Tour Berlin on Bike – eine vierstündige Fahrradtour durch verschiedene (Brennpunkt)-Viertel Berlins.

                                         Berlin on Bike

Außergewöhnlich war Shakespeares Sommernachtstraum als Theaterparcours zu erleben (Theatergenuss auf einer mehrstündigen Wanderung durch den Landschaftspark Herzberge); erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist die Zusammensetzung der Schauspieler – Profis und Menschen mit Handicap spielen gemeinsam, ein wirklich gelungenes Inklusions-Experiment.Das Glück war auf unserer Seite, denn wir hatten, dank einer guten Vorbereitung, außergewöhnliche Guides zur Verfügung, so konnten wir jede Epoche durch ihre Augen erleben, z. B in der Gedenkstätte Hohenschönhausen (Stasi-Gefängnis), wo ein Zeitzeuge uns seine Erlebnisse vor Ort erzählte; aber beeindruckend waren auch die Führungen im jüdischen Museum und im Deutschen Bundestag.


                                          Pergamon-Museum

Leider sind vier Tage in Berlin nicht genug, um sich alles anzugucken. Aber sicher ist, dass diese Erfahrung für die meisten die Lust auf die vielfältigste Stadt Deutschlands geweckt hat. Wir kommen bestimmt wieder! Und wir hoffen, dass die nächsten Generationen der Studienkollegiaten auch die Möglichkeit einer solchen Exkursion bekommen werden.

Aranza Terron