Die Eine-Welt-Tage im Wintersemester 2014/15 waren erfolgreich

Bei den Eine-Welt-Tagen in diesem Wintersemester ging es wieder hoch her. In fünf verschiedenen Arbeitsgruppen, an denen über achtzig Kollegiaten und Studienkollegiaten teilnahmen, wurde fleißig im Internet recherchiert, gereist, getanzt und musiziert.

Als Themen standen „Tänze Lateinamerikas“, „Primark am Pranger“, „Eine-Welt-Produkte und fairer Handel“, „Musik aus aller Welt – Musik für eine Welt“ und „Naturkatastrophen: Wirbelstürme, Tsunamis und Co“ zur Auswahl. Dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gut bei der Sache waren, bewies die Auswertung am dritten und letzten Tag in der Tenne des Mettinger Schultenhofes: Während die Gruppe „Naturkatastrophen“ Filmausschnitte aus dem Internet präsentierte und kommentierte, stellte die „Primark“-Gruppe in Form eines Sketchs dar, dass dieser Konzern auf dem Rücken der Textilproduzentinnen enorme Gewinne erzielt. Außerdem berichtete die Gruppe von ihrem Besuch eines Ladens in Ibbenbüren, der faire Kleidung anbietet. Dieser Kontakt soll für die Zukunft Bestand haben. Die Gruppe „Eine-Welt-Produkte“ bot traditionsgemäß Waren aus dem Eine-Welt-Laden in Ibbenbüren zum Kauf an und verdeutlichte auf selbst angefertigten Plakaten, wie Kaffee, Kakao und andere Produkte unter fairen Bedingungen angebaut und vertrieben werden.

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Und ansonsten? Die beiden Gruppen aus dem künstlerischen Bereich konnten besonders eindrucksvoll zeigen, was sie in den zweieinhalb Tagen gelernt hatten. Neben lateinamerikanischen Tänzen wie Samba und Frevo führte die Tanzgruppe, die mittlerweile ihren Namen in „Ausgewählte Tänze aus aller Welt“ verändert hatte, unter dem Beifall der Anwesenden auch modernen Hip-Hop aus Angola vor. Die Gesangsgruppe wiederum präsentierte einige stimmungsvolle Lieder, die zum Teil aus der Heimat der Kursteilnehmer stammten. Ganz offensichtlich machte die dreitägige Veranstaltung allen Teilnehmern Spaß, sodass am frühen Freitagnachmittag alle zufrieden nach Hause gingen.

 

Bernd Lobgesang